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Bienen von Anfang an – Erster Monat (April/Mai)

Einleitung

Der eigentliche war der Plan einen wöchentlichen Beitrag zu unseren Bienen zu schreiben, da wir sie jedoch weitgehend in Ruhe lassen möchten und uns an den Demeter Richtlinien orientieren werden wir eher einen monatlichen Report machen bis wir ein paar mehr Völker haben. Auch werden wir in unserem ersten Jahr nicht alles umsetzen was in den Regelwerken zu lesen ist – sehr es uns nach.

Was bisher passierte.

Am Abend des Ostersonntags (12.04.2020) habe ich unser erstes Volk von Mandys Großcousin aus dem Temnitztal einem Ortsverbund in Ost Prignitzruppin abgeholt und bin die Reise mit der wertvollen Reisegruppe Richtung Grabowsee im Landkreis Oberhavel angetreten.

Das Volk sitzt auf einer Beute mit deutschem Normalmaß auf 12 Rähmchen, die Königen wurde vorsichtshalber in einer kleinen Kiste einquartiert und in die Beute eingehangen. Beim letzten Umzug eines Volkes ist die Königen wohl „stiften“ gegangen. Da der Brutraum schon kräftig ausgebaut wurde empfahl mir Mandys Großcousin eine weitere Zarge aufzusetzen und das Rähmenchen 3 und 7 in die neue Zarge zu hängen.

Nach einer Stunde abendlicher Autofahrt haben wir das zukünftige und temporäre Lager am Grabowsee bezogen. Den Ort hatten wir schon vorher auserkoren, halbschattig, geschützt und zur Primetime in der Sonne. Anschliessend haben wir wie angeraten die weitere Zarge auf den Brutraum gestellt und Rahmen 3 und 7 nach Leer/Drohnenrahmen mittig in die obere Zarge verbracht. Dann haben wir noch das königliche Gemach geöffnet und das war dann auch der Sonntag.

Sidefakt: Ich wusste durch einige Schulungen das Bienen enorme Wäremproduziren können, war dennoch überrascht das die Beute von außen eine wohlige Wärme ausstrahlte.

Der Montag nach dem Sonntag

Montag vor dem aufstehen musste noch eine Amtshandlung erfüllt werden. Das Flugloch musste noch geöffnet werden damit die neuen Arbeiterinnen ihren Dienst verrichten können. Trotz 10 Grad Außentemperatur waren die ersten Bienen nach ca. 5 Minuten schon so „neugierig“ auf das was sie am neuen Standort erwartet das sie ausflogen. Nach 2 Stunden traf die Sonne das Flugloch und das Gewusel vor dem Flugloch wurde mehr und mehr. – Kurz und knapp war das der Montag.

Freitag – Volkszählung

Freitag (18.04.2020) – Um die Neugier zu stillen und der wöchentlichen Routine einen Stichtag zu geben haben wir den Freitag auserkoren, da bin ich eh immer dank ehrenamtlicher Tätigkeit. Futterrähmchen waren gut gefüllt, die Brutwarben waren voller Stifte die Königen hat ihr neues Königreich akzeptiert und das Volk wirkt Gesund. Die Königin selber zeigte sich nicht, die korrekt gelegten Stifte sagen zumindest das sie nicht verschwunden ist. Die neuen Mittelwände werden Ausgebaut. Augenscheinlich ist alles so wie es sein soll.

Ende erster Monat

Am 08.05.2020 sah die Lage innerhalb der Beute so gut aus das wir den Honigraum über dem Absperrgitter gesetzt haben, bei der letzten Kontrolle dieses Monats durften wir sehen das der Bereich über dem Brutnest erste Ausbauten für den Honigraum erkennen lassen.

Parallel haben wir gelegentlich die das Windelbrett kontrolliert, dabei haben wir bisher nur eine Varroa erkannt und eine Wachsmottenlarve. Die Wachsmottenlarve war für uns Grund eine intensivere Völkerdurchsicht zu machen. Fazit, das Volk meistert diese kleine „Herausforderung“ von alleine.